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Hier einige Informationen zum Thema Rhythmik:
Rhythmische Arbeitsformen werden seit Jahrzehnten in verschiedenen Praxisfeldern für behinderte und nicht behinderte Menschen erfolgreich eingesetzt. Diese Arbeit und die fortwährende Erforschung der Rhythmik haben mittlerweile einen festen Platz in vielen Institutionen eingenommen. Dazu gehören u. a. sonderpädagogische Kindertagesstätten und Schulen, Behinderteneinrichtungen und andere auf diesem Gebiet arbeitende Einrichtungen. Rhythmik stärkt und fördert durch ihre körperbezogene Arbeit die jeweils vorhandenen physischen, emotionalen und kognitiven Fähigkeiten von Menschen mit und ohne Behinderungen.
Rhythmik wirkt sich positiv auf die Persönlichkeitsentwicklung, das Selbstvertrauen, die Konzentrationsfähigkeit und das soziale Gruppenverhalten aus. Durch spielerische Ansätze können Emotionen zum Ausdruck gebracht werden, die vorher noch im Verborgenen lagen.
Rhythmik kann z. B. bei Kommunikationsschwierigkeiten, Konzentrationsschwächen, schwierigem Gruppenverhalten, Aggressionsbewältigung oder mangelndem Selbstwertgefühl hilfreich eingesetzt werden.
Zunehmend wird Rhythmik aufgrund der hervorragenden Möglichkeiten zur Ansteuerung gruppendynamischer Prozesse auch im Bereich der Mitarbeitermotivation eingesetzt.
Mögliche Inhalte eines Workshops könnten sein:
Trommeln und ihre Herkunft, Bedeutung (Historie Afrikas, Tradition)
Was bedeutet Rhythmus? (Rhythmus im alltäglichen Leben)
Körpereigenen Rhythmus erfahren
(Herzschlag, sprechen , gehen, Bodypercussion)
Freies Spiel auf Trommeln, gemeinsam Rhythmen erfinden (experimentieren)
Techniken und Spielweisen verschiedener Schlaginstrumente
Erlernen diverser afrikanischer Rhythmen (z. B. Panlogo, Jankadi, Degali)
Afrikanischer Gesang und Trommeln
(Verknüpfung von Rhythmus und Sprache)